OSCPOffensive Security Certified Professional
Erstellt nach CertMap-Methodik · Über die Redaktion →

▾ Sprung zu …4 Sektionen
Überblick
Was ist der OSCP?
Der Offensive Security Certified Professional gilt in der Security-Community als das renommierteste praktische Zertifikat für Penetrationstester und hat in den letzten Jahren seinen Kultstatus weiter gefestigt. Das vollständig praxisbasierte 24-Stunden-Prüfungsformat (Hacking + Report) hebt OSCP fundamental von Multiple-Choice-Zertifikaten ab und ist glaubwürdiger Leistungsnachweis. Seit 2024 ersetzt OSCP+ das ursprüngliche OSCP für neue Kandidaten und ergänzt das Credential um ein Active-Directory-Szenario. Eine bekannte Grenze ist die fokussierte Reichweite: OSCP deckt klassisches Netzwerk-Pentesting ab, aber keine Web-App-Tiefe (OSWE) oder Advanced Exploitation (OSED/OSEE). In Stellenanzeigen für Pentester ist OSCP das meist nachgefragte technische Zertifikat weltweit.
Schnellfakten
Eckdaten
Kosten, Voraussetzungen, Prüfung & Erneuerung
Kosten über 5 Jahre
Voraussetzungen
Keine formalen Voraussetzungen. PEN-200 Kurs (im Preis enthalten) ist die offizielle Vorbereitung. Solide Netzwerk- und Linux-Kenntnisse dringend empfohlen.
Prüfungsformat
Praxisbasiert: 23 Stunden 45 Min. Hands-on-Prüfung in Live-Netzwerk + anschließender Bericht. Proctored. Bestehensgrenze: 70 Punkte/100.
Erneuerung & Aufrechterhaltung
Unbegrenzt gültig. Kein Renewal erforderlich.
Einordnung
CertMap-Score und passende Rollen
Bewertung
Passende NICE-Rollen
Mehr Zertifizierungen
Mehr Zertifizierungen
Diese Seite folgt der CertMap-Methodik: editoriale Inhalte sind redaktionell erstellt. Score, Kosten und NICE-Mapping werden aus offiziellen Anbieter-Dokumenten aggregiert. Score-Methodik → · TCO-Methodik →
Transparenz: CertMap wird von Daniel Thomas Heessel betrieben, der zudem Geschäftsführer von Threat‑Informed ist, einem auf Threat‑Informed Defense spezialisierten Unternehmen. CertMap erhält aktuell keine Provision von Cert-Anbietern, keine Affiliate-Links und keine bezahlten Platzierungen. Erfahrungsberichts-Gäste (Podcast / Interview) werden für ihre Auftritte nicht bezahlt und erhalten keine Affiliate-Provisionen.
Aus dem Wissensbereich
Alle Beiträge ansehen →CISSP oder TISP? Der eine baut, der andere steuert
Beide gelten als Schwergewichte für erfahrene Security-Profis, doch sie zielen auf verschiedene Tätigkeiten: Der CISSP liegt schwerpunktmäßig beim Entwurf und Bau sicherer Systeme, der T.I.S.P. bei Steuerung, Bewertung und Governance im deutschen Normenrahmen.
AAIR oder PECB LAIRM? KI-Risiko als Aufbaustufe oder als eigener Nachweis
KI-Risikomanagement ist die jüngste Disziplin im Zertifizierungsmarkt, und ISACA und PECB besetzen sie mit grundverschiedenen Modellen: hier eine Aufbaustufe für Inhaber eines ISACA-Zertifikats, die noch in der Beta-Phase läuft, dort eine eigenständige, akkreditierte Lead-Zertifizierung entlang von EU AI Act und NIST AI RMF. Der Vergleich mit den Zahlen und dem Zugangsmodell.
AAISM oder PECB 42001 Lead Implementer? Programm steuern oder Managementsystem aufbauen
Beide besetzen das Management von KI-Sicherheit, aber aus verschiedenen Richtungen: Der AAISM erweitert ein CISM- oder CISSP-Profil um die Steuerung von KI-Risiken, der PECB 42001 Lead Implementer belegt den Aufbau eines KI-Managementsystems nach ISO/IEC 42001. Der Vergleich mit Zahlen, Zugang und Prüfungsformat.